|
Ein Listbroker
fungiert als Makler oder Zwischenhändler für Adressdaten.
Manche Firmen stellen anderen Unternehmen Kunden- oder Interessentendaten
für Marketingaktionen wie z.B. Direktmailings entgeltlich zur Verfügung.
Die potentiellen Kunden dürfen dann von den Käufern der Datensätze
genau einmal kontaktiert werden, wenn sie diese gemietet haben.
Häufig werden
diese Datensätze an einen Listbroker übergeben oder verkauft,
der für interessierte Unternehmen die Datensätze aufbereitet,
sortiert und filtert, um genau zu den Wünschen des Kunden passende
Adressen bereitstellen zu können.
Das Geschäft boomt in den letzten Jahren, nicht zuletzt deshalb,
weil aufgrund gesetzlicher Vorschriften nur Kunden kontaktiert werden
dürfen, die auch ausdrücklich ihre Zustimmung erteilt haben,
Werbung zu erhalten. In vielen Fällen bieten Listbroker auch Zusatzservices,
wie z.B. Adressqualifizierung, an: die vorhandenen Adressdaten werden
überprüft, und soweit möglich um Alter, Beruf, Email-Adresse
oder andere relevante Daten erweitert, um eine bessere Auswahl hinsichtlich
einer bestimmten Zielgruppe treffen zu können. Grundsätzlich
gilt: je genauer selektiert wird, desto höher fällt auch der
Preis aus. Auch eine Beratungstätigkeit hinsichtlich geeigneter
Zielgruppen und oft sogar die komplette Durchführung einer Mailing-Kampagne
sind in den Angeboten größerer Listbroker zu finden.
Zurück
zur Übersicht
|