Direct Mailing
Worum geht es bei Direct Mailings?

Direct Mailings sind ein Kommunikationsmittel des Direktmarketings, das im Rahmen des Marketing-Mix von werbetreibenden Unternehmen genutzt wird. Die Mailings wenden sich im Vergleich zu Anzeigen, Plakaten oder Fernsehspots nicht breit gestreut an die Allgemeinheit, sondern eben direkt an namentlich bekannte Zielgruppen (personalisierte Briefe) bzw. an einen örtlich begrenzten Empfängerkreis (Postwurfsendungen). Die Adressen können dabei zum einen aus dem eigenen Kundenbestand kommen. Zum anderen ist es auch möglich, Adressen von entsprechenden Unternehmen zu kaufen oder zu mieten. Diese Adressen können nach unterschiedlichen Merkmalen selektiert werden, beispielsweise nach dem Alter oder dem Haushaltseinkommen.

Direct Mailings bestehen in der Regel aus drei Elementen: einem Anschreiben, einem Informationsflyer und einem Response-Element. Der Hauptzweck von Direkt Mails besteht im Auslösen einer Reaktion bei den angeschriebenen Kundengruppen. Diese Reaktionen können sehr unterschiedlich sein, meist sollen mit dem Response-Element weitere Informationen zu einem Produkt angefordert oder das beworbene Produkt direkt bestellt werden. Die Responsequote einer erfolgreichen Direct Mail-Aktion liegt im Durchschnitt bei 2 bis 3 Prozent. Damit lässt sich mit einer ausreichenden Adressmenge ein Erfolg bereits gut im Voraus berechnen.

Direct Mails können einstufig oder mehrstufig aufgebaut sein. In der einfachsten Variante wird der Kunde angeschrieben und die Reaktion abgewartet. In mehrstufigen Varianten werden nach einer angemessen Zeit ohne Reaktion weitere Mailings verschickt, um bei der angeschriebenen Person nachzufassen und das Angebot eventuell zu verbessern.

Mit den Mitteln des Direktmarketings können größere Kundengruppen direkter erreicht werden als es Berater im gleichen Maße tun könnten. Die Auflagen der versendeten Direct Mails gehen bei einigen Unternehmen in die Hunderttausende, beispielsweise bei Versandhandelsunternehmen. Per Direct Mailings lassen sich aber auch kleinere Kundengruppen erreichen, beispielsweise Unternehmensführer, die dann z.B. statt eines Briefes ein kreativeres und umfangreicheres Mailing erhalten.

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